Vertrauen entsteht nicht durch Behauptungen, sondern durch Überprüfbarkeit. Deshalb wird jede Charge, die AESTX Systems in den Handel bringt, von einem unabhängigen Drittlabor analysiert – und jeder Bericht ist für Sie direkt beim Labor einsehbar. Diese Seite erklärt, was wir testen, warum, und wie Sie sich selbst davon überzeugen können.
Warum ein Analysezertifikat (COA) allein nicht reicht
Viele Anbieter werben mit „Reinheit“ und zeigen ein Zertifikat. Doch Reinheit ist nur eines von drei voneinander unabhängigen Qualitätskriterien. Ein Peptid kann per HPLC eine Reinheit von 99 % und mehr aufweisen und dennoch Endotoxine oder Schwermetalle enthalten – denn diese werden von der Reinheitsmessung gar nicht erfasst. Erst die Kombination aus drei separaten Analysen ergibt ein vollständiges Bild.
Unser 3-fach-Analyseprinzip
Jede getestete Charge durchläuft bei AESTX Systems bis zu drei unabhängige Prüfungen. Alle Analysen werden von Janoshik Analytical durchgeführt – einem in der Research-Community etablierten, unabhängigen Prüflabor mit Sitz in Prag.
1. Reinheit · HPLC
Die Hochleistungs-Flüssigchromatographie (HPLC) trennt die Probe in ihre Bestandteile auf und misst, welcher Prozentsatz tatsächlich das gewünschte Peptid ist. Alle Peptide von AESTX Systems werden mit einer angestrebten Reinheit von ≥ 99 % geführt. Zum Vergleich: In der Fachliteratur gelten bereits ≥ 95 % als gut und ≥ 98 % als hochrein.
2. Endotoxine · LAL-Test
Endotoxine sind Rückstände bakterieller Zellwände. Sie werden durch Standard-Sterilisation nicht zerstört und lassen sich nur durch einen eigenen Test nachweisen – den LAL-Test (Limulus-Amöbozyten-Lysat), angegeben in EU/mg. Als Orientierung gilt in der Forschung < 1 EU/mg als konservativer Richtwert, < 0,1 EU/mg für besonders sensible Anwendungen. Dass überhaupt geringe Spuren messbar sind, ist normal und ein Zeichen einer empfindlichen Messung.
3. Schwermetalle · ICP-MS
Die ICP-Massenspektrometrie (ICP-MS) spürt selbst kleinste Mengen an Schwermetallen wie Blei, Arsen, Cadmium oder Quecksilber auf – Rückstände, die aus Ausgangsstoffen oder der Synthese stammen können und die HPLC nicht erfasst. Als Maßstab dienen die ICH Q3D-Grenzwerte für Elementverunreinigungen.
Verifizierbarkeit: Prüfen Sie selbst
Der entscheidende Unterschied: Unsere Analysezertifikate sind keine reinen Bilddateien, die man nicht nachprüfen kann. Jeder Bericht trägt eine eindeutige Task-Nummer und ist über das Verifizierungsportal von Janoshik direkt beim Labor abrufbar. So können Sie sich unabhängig von uns davon überzeugen, dass ein Bericht echt ist und tatsächlich zu der Charge gehört, die Sie erhalten.
Einen Überblick über unsere aktuellen chargenspezifischen Analysen finden Sie auf der Seite Laboranalysen & COA.
Unser Qualitätsversprechen im Überblick
- ≥ 99 % Reinheit – per HPLC bestätigt, chargenspezifisch.
- Unabhängige Drittlabor-Analyse durch Janoshik Analytical.
- Bis zu drei separate Tests pro Charge: Reinheit, Endotoxine, Schwermetalle.
- Verifizierbare Berichte mit eindeutiger Task-Nummer, direkt beim Labor abrufbar.
- Volle Transparenz statt bloßer Behauptungen.
Warum wir das offenlegen
Der Markt für Forschungspeptide ist unübersichtlich, und Qualität ist für Laien schwer zu beurteilen. Wir sind überzeugt: Wer sauber arbeitet, sollte es auch belegen. Diese Transparenz ist kein Marketing-Extra, sondern unser Standard – und der Maßstab, an dem wir uns messen lassen.
Alle Angaben dienen ausschließlich der Forschungsdokumentation (Research Use Only). Die genannten Orientierungswerte stammen aus öffentlich zugänglicher Fachliteratur (u. a. USP <85>, ICH Q3D) und dienen der Einordnung, nicht als Zulassungs- oder Anwendungsempfehlung.